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Anette Mertens - Aufzeichnungen in Ton und Tusche

"Handwerk und Kunst sind für mich von jeher so eng miteinander verwoben, dass ich sie nie voneinander getrennt betrachtet habe, sondern mein Interesse immer sowohl den handwerklichen Techniken – menschlichen Fertigkeiten, verinnerlichtem Wissen – als auch der Freiheit künstlerischen Ausdrucks galt." Anette Mertens

Aktuelle Ausstellung im Potsdamer Hotel Kongresshotel Potsdam 'Galerie im Zeppelin' -  Anette Mertens

Anette Mertens - Bezug zur ostasiatischen Kunst

Derzeit beschäftigen mich besonders die Ostasiatischen Porzellane in den Sammlungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Die Keramiken zeigen Ideen und Beschäftigung mit der Form- und Bildsprache fremder Länder, die ich später teilweise real oder in der Phantasie bereiste. Die Tuschbilder entstan¬ den seit meinem Studium in Nanjing und meinem Unterricht bei der chinesischen Malerin Hua Wenyun, mal mehr, mal weniger kontinuierlich, ähnlich Tagebuchaufzeichnungen neben meiner sonstigen Arbeit. Es sind gezeichnete Gedanken und Empfindungen, die keinen Zweck verfolgen, es sei denn vielleicht den, mich von ihnen zu lösen. Außerdem bereitet mir die Tuschmalerei großen Spaß und den wünsche ich auch Ihnen mit dieser Ausstellung.

Informationen zur Ausstellung

Ausstellungszeitraum

Die Ausstellung ging bis zum 16. April 2013 und wurde in der Galerie Zepplin gezeigt.

Künstlerinformationen

Als Ausstellende möchte ich mich und meine Arbeit, aber auch »China at Work« und den Verein »Teehausgalerie – Gesellschaft für deutsch-chinesischen Künstler– & Kulturaustausch Potsdam e.V.« kurz vorstellen:

 

Als Kind einer Künstlerfamilie aufgewachsen, entstand in mir beinahe zwangsläufig eine Neigung zu künstlerischer Arbeit. In nicht geringerem Maße aber faszinierte mich das Handwerk. Demgemäß ging ich in unserem damaligen Familienbetrieb in Rathenow in die Lehre, machte die Gesellenausbildung zum Töpfer bei Mario Enke, Jörg Schenderlein und Jörg Mücket. Schon damals bewunderte ich die Kunst Ostasiens. Zwischen strikter Produktion, Experimenten, Selbststudium und erstem Chinesisch-Unterricht verbrachte ich einige wunderbare Jahre handwerklich selbständig und glücklich in unserer Werkstatt.


Anette Mertens

Referenzen

1990 konnte ich studieren und meiner seit früher Kindheit ausgeprägten Leidenschaft für den Fernen Osten nachgehen. Nach dem Sinologie/Ethnologie Studium an der Freien Universität Berlin und in Nanjing, sowie Forschungsaufenthalten in Yixing, Jingdezhen, Tangshan und Longquan gab es auch auf dieser Ebene nur noch Handwerk, Kunst und besonders die Chinesische Keramik für mich. Über »China at Work«, mein Fachreiseunternehmen, habe ich zahlreiche interessierte Menschen in die Werkstätten und Töpferzentren Chinas geführt, um dort ihre Arbeits- und Ausstellungsaufenthalte zu organisieren.

 

2007 habe ich darüber hinaus die »Teehausgalerie Potsdam«, einen Verein für deutsch–chinesischen Künstler– und Kulturaustausch gegründet und arbeite seither sehr intensiv am deutsch-chinesischen Austausch.

 

In der jüngeren Vergangenheit galt meine Aufmerksamkeit wieder vermehrt der vorrangig wissenschaftlichen Beschäftigung mit ostasiatischer Keramik, so habe ich an der TU Technikgeschichte unterrichtet, auf internationalen Tagungen Fachvorträge gehalten.

 

2010–2011 für die Ausstellung „Abgedreht – China töpfert bodennah“ als Gastkuratorin am Völkerkundemuseum Zürich gearbeitet. Die Ausstellung, aus der auch der hier gezeigte Film und die Broschüre stammen, war Ergebnis eines von Prof. Mareile Flitsch geleiteten Projektes.

Weitere Informationen

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Tel.: +49 (0)331 907-71 555
Fax.: +49 (0)331 907-71 777
E-Mail: marketing©hukg.de

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